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Hannover i love you but youre freaking me out

EDV der Versicherungsbranche in der Krise

Genauer gesagt stecken die vielen EDV-Dienstleister die ausschließlich für Versicherungen arbeiten in einem großen Dilemma. Ich selbst arbeite in einem solchen Unternehmen und konnte es über 20 Jahre als Programmierer begleiten, habe aufregende Zeiten erlebt und Zeiten voller Schwierigkeiten und des radikalen Wandels.

Dieser Artikel handelt daher über ein beispielhaftes, niedersächsisches Unternehmend der Branche und zeugt von Fehlern des Managements die Zeichen des Marktes zu erkennen, verkrustete Strukturen aufzubrechen, von disfunktionalen Führungskräften die nicht in der Lage sind steuernd zu agieren und deren Unfähigkeit moderne Teams in das digitale Zeitalter zu führen.

© Oliver Lohse

Tepco Manager frei gesprochen

Ja ja, die Gesetzgebung ist bisweilen sehr bizarr, besonders bei diesem Fall in Japan.


Am gestrigen Tag war die Verhandlung gegen drei Manager des am 11.3.2011 havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Ihnen wurde Fahrlässigkeit vorgeworfen, da sie die Meldungen zum drohenden Tsunami ignoriert haben und keinerlei Schutzmaßnahmen ergriffen hatten. Infolge dessen seien viele Menschen gestorben die vermeindlich hätten evakuiert werden können. Unter anderem drohte den drei Managern die Todesstrafe.

Aber ich will Euch nicht mit Details langweilen...

Die Kernaussage des Grichtes und des damit verbundenen Freispruchs ist: "Die Katastrophe wäre sowieso passiert."

Im Umkehrschluss bedeutet dies doch, wenn mich mein Nachbar abnervt weil er mal wieder zu laute Musik anmacht, dann darf ich ihm den Schädel einschlagen, denn früher oder später würde er sowieso "den Löffel abgeben".

Geil!

Siehe hier: Fukushima Freispruch

© Oliver Lohse

Zweitauto für Umweltschutz

Ich finde es wirklich toll wenn sich meine Mitmenschen um die Umwelt sorgen - ehrlich. Meine Nachbarn sind ein gutes Beispiel für mich, denn die haben sich jetzt extra ein kleines Zweit-Auto gekauft, um nicht immer mit ihrem fetten Mercedes V8 SUV zu Alnatura fahren zu müssen - da bekommt man doch gleich ein reines Gewissen oder?

© Oliver Lohse

Transitionen in Unternehmen

Viele Unternehmen befinden sich in einer Transition und Transformation, auf deutsch, bunte Bildchen malen. Dinge die wir im Kindergarten gemacht haben, führen wir jetzt auch in großen Firmen ein. Erst habe ich geglaubt es handle sich um so ein Geschlechter-Ding aber nein, wir malen bunte Bildchen und basteln mit LEGO. © Oliver Lohse

Das Gesundheitssystem...

Das deutsche Gesundheitssystem ist auf DDR-Standard abgesunken und ist genau so kaputt wie die Bundeswehr. Wartezeiten für Notfälle teilweise bis zu 2-3 Stunden! Hallo? Notfall!

Das deutsche Gesundheitssystem ist tot! Ja richtig gelesen, das deutsche Gesundheitssystem ist tot, denn die hohen Qualitäten und Standards existieren nur auf dem Papier und krank werden darf man in Deutschland nicht.

Nachdem die Bundeswehr sei kaputt gespart ist, ist jetzt auch das Gesundheitssystem (schon lange) dran. Aber wie komme ich zu dieser Aussage? Nun. Ich kenne das Gesundheitssystem der beiden deutschen Staaten bereits seit 51 Jahren und kann mir in der Tat ein gutes Bild machen und hatte am gestrigen Abend ein interessantes Praxisbeispiel.

Ich musste gestern ein Familienmitglied in die Notaufnahme bringen und die Odyssey begann in der MHH Hannover.

Nachdem wir zwar die Anmeldung relativ fix abwickeln konnten, standen wir dann plötzlich vor der behandelnden Augenklinik und wurden sofort mit dem aufmunternden Spruch *"bitte draußen warten, es dauert sehr sehr lange"* begrüßt.

Auch wenn wir erst am Abend dort waren, konnten wir uns mit wartenden unterhalten, die dort schon seit den Vormittagsstunden saßen. Nach einer Stunde Wartezeit, haben wir uns dazu entschlossen unseren Notfall einer anderen Klinik vorzustellen, dem **Nordstadt-Krankenhaus** in Hannover.

Das gleiche Spiel nur etwas anders gestrickt. Die Anmeldung war von einem dicken BodyGuard (türkischer Abstammung) besetzt der jeden gnadenlos abgewiesen hat - sicherlich hat er dies auf Grund seiner profunden Medizinkenntnisse gemacht.

Das Problem im Nordstadt-Krankenhaus? Man kam erst gar nicht zur Anmeldung durch. Der dicke fette Türke hat brav einen nach dem anderen zur Anmeldung durchgelassen ohne dabei einschätzen zu können welcher Fall denn tatsächlich lebensbedrohlicher wäre.

Folglich hatte auch niemand der Nofallärzte einen Überblick über die Dringlichkeit der dort wartenden Notfälle. Nachdem wir dann (ca. 1,5h später) etwas energischer auf den Tisch hauen mussten, damit sich jemand unsere schwangere Tochter ansieht, standen wir vor der Anmeldung.

Ein Bild des Grauens. Eine Dame die gemächlich im ein Finger Suchsystem die Computertastatur bediente als hätte sie noch nie etwas von Computern gehört. Ok, wir waren schon mal bis zur Anmeldung vorgedrungen. Im Schneckentempo ging es dann weiter.

© Oliver Lohse

Generationenwechsel

Früher, also gestern, habe ich immer geglaubt, der Generationenwechsel sei etwas für die Alten Kollegen meiner Firma und damit meine ich die ganz Alten, also die Pharaonen unseres Hauses. Doch über die Jahre hat sich der Generationenwechsel still und leise an mich herangeschlichen, jetzt ist er da und trifft mich ganz unvorbereitet, denn ich bin jetzt selbst "ein Alter". Ich sehe plötzlich die jungen Kollegen wie sie mir morgens im Gang zum Arbeitsplatz mit Kopfhörer und Basecap entgegen kommen.

Gott sei dank, haben sie alle samt ihr Smartphone in der Hand und sind am "tickern", sodass ich nicht in die Verlegenheit komme sie grüßen zu müssen. Sobald ich an ihnen vorbei gehe denke ich bei mir: "sollte er nicht lieber nach Hause gehen und sein Kinderzimmer aufräumen?". Aber keine Sorge, auch meine Abteilung hat so ein Exemplar abbekommen, ich nenne ihn den "Bärtigen", da ich mir seinen ausgefallenen Namen einfach nicht merken kann, ich glaube Jan heißt er. Früher hießen sie Andreas, Thomas oder Jens - verrückt! Ich mag diesen lockeren und legeren Style der jungen Leute sehr und daher habe ich nun auch schon seit langer Zeit meinen Anzug und das weiße Hemd gegen ein ausgewaschenes Shirt und Chucks ausgetauscht - ich bin hip. ...und alt... ...aber hip... ...hip und alt... ok ok... lassen wir das. Jedoch vermag die äußere Verwandlung in einen alternden Hipster nicht über meine innere Einstellung hinwegzutäuschen, mein ausgeprägtes Wertebild. Auch wenn es in der heutigen Zeit vielleicht etwas aus dem Rahmen gefallen wirkt, ich lege immer noch großen Wert auf Pünktlichkeit, Sauberkeit, Gewissenhaftigkeit und und und - Ihr wisst was ich meine. Genau diese schönen und von mir gehegten Attribute sehe ich immer mehr schwinden, denn die schöne neue Hipster-Welt hat andere Ideale. Es werden nun YouTuber wie LeFloyd verehrt, ich hingegen habe zu dieser Zeit "Pünklichkeit" verehrt oder den Kanal von "Respekt" aboniert, auch dem Blog von "Zuverlässigkeit" folge ich immer noch und spendiere regelmäßige Likes. Natürlich frage ich mich auch immer wieder, ob nicht dieser Wandel der Wertvorstellungen in den Generationen eine konsequente und zu erwartende Folge von etwas ist, nämlich dem Drang der 68er Generation nach Erfolg und Wohlstand? Vielleicht ist es auch die unausweichliche Gegenreaktion unserer Kinder gegen eben diesen spießigen Drill ausnahmslos Erfolgreich zu sein, etwas geschafft zu haben im Leben? Die neue Generation ist anders. Es ist nicht mehr wichtig ein fettes Auto vor der Tür stehen zu haben, das Fahrrad tut es auch. Es scheint auch unwichtig zu sein wie erfolgreich man im Job ist, denn der Job ist nicht alles im Leben und 80% zu geben reicht eben auch aus. Bei genauerer Betrachtung, fällt mir immer wieder auf, das aber genau diese Lebenseinstellung die gesündere und wertvollere ist, denn wohin haben uns denn die eigenen Werte gefürt? Das Klima ist kaputt, jeder wirtschaftet rücksichtslos in die eigene Tasche und und und. Vielleicht sollten wir Alten uns bei der neuen Generation etwas abgucken - es kann nicht schaden. © Oliver Lohse

Frauen shoppen den Planeten zu tode

Unsere Frauen shoppen den Planeten Erde gnadenlos zu tode, daher zählt die Modeindustrie (#FastFashion) weltweit zu den größten Umweltsündern.

Achtung... Jetzt kommt's... Ich habe gestern abend einen Bericht über die weltweit größten Umweltsünder gelesen. Demnach ist die Modeindustrie der amtierende Vize, also auf Platz 2 der Rangliste, direkt hinter der Automobilindustrie. Allerdings gibt es dort einen Kausalzusammenhang wie ich meine und diesen möchte ich hier klären.

Die Modebranche verursacht aufgrund ihrer FastFashion-Politik die meisten Umweltschäden, also preiswerte Mode mit immer kürzerer Haltbarkeit und Kollektion (kein Witz). Während früher eine Hose beispielsweise locker mehrere Jahre gehalten hat, überstehen moderne Kleidungsstücke kaum noch die nächste Saison. Die Folge? Unsere weiblichen Geschlechtsgenossinen shoppen wie der Teufel, um auch im kommenden Jahr noch hip und angesagt durch die Gegend laufen zu können.

In diesem Zusammenhang steht nun auch Platz 1 der Dreckspatzen-Rangliste. Dort finden wir die Automobilindustrie - klar logisch, denn die Männer müssen ihre shoppingsüchtigen Fashion Victims am Samstag Vormittag in die Stadt und auch wieder mit voll beladenen Tüten, die etwa dem dreifachen Lebendgewicht entsprechen, zurück nach Hause karren. Bei dieser Gelegenheit produziert der 5Liter SUV-Stadtpanzer Treibhausgase als gäbe es kein Morgen mehr.

Also, man sieht schon wo das Problem liegt, es ist die Modeindustrie mit ihrer imensen Menge an billigen Kleidungsstücken die sie uns gnadenlos für ein paar Cent um die Ohren haut. Würde diese Konsumflut zum Stillstand kommen, dann hätte unsere Autoindustrie ebenfalls kein Imageproblem mehr, denn dann könnten wir Männer endlich Samstag Vormittag mit einem Pott Kaffee an der Playstation sitzen und in ruhe daddeln - ach wäre das ein tolles Leben.
Aber ich befürchte, spätestens dann kommt die Staubsauger- und Putzmittel-Industrie auf den Plan.

Es ist zum verrückt werden...

© Oliver Lohse

Beidseitige Fahrradwege abgeschafft

Die eigenwillige Regelung Hannovers Stadtväter, Radfahrer auch links fahren zu lassen, ist leider nicht mit der geltenden StVO konform und wird nach vielen Jahren abgeschafft - gut so!

Die seit vielen Jahren im Wiederspruch zur StVO stehenden beidseitigen Radwege werden in Hannover nun endlich abgeschafft. Wie drückt sich dabei Hannovers Presse sinngemäß aus: "...aus Sicherheitsgründen...". (Artikel Neue Presse.de) Welch Idiotie der Stadt Hannover. Mich würde wirklich brennend interessieren was der ganze Spass kostet, Pfeile aufkleben, Schilder aufstellen, Vorfahrten ändern und jetzt das gleiche alles nur zurück. Was soll dieser "Bullshit"?

© Oliver Lohse