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Hannover i love you but youre freaking me out

Lösung des Klimawandels, Ende des Kapitalismus

Ja richtig... Können wir das Problem des massiven Klimawandels lösen, dann wird die Menschheit den rückschrittlichen und parasitären Kapitalismus hinter sich lassen. Das Lebensmodell "der Luxus des einen beruht auf dem Schaden des anderen" hat dann endgültig ausgedient.

Denn: das Lösen unseres Klimaproblems bedingt den gemenschaftlich sorgsamen Umgang mit den Ressourcen des Planeten, statt auf Gewinnmaximierung und Kapitalvermehrung durch Ausbeutung zu gunsten des Shareholders zu achten.

Zivilisatorisch bedingt dies ein empathisches Empfinden für uns selbst und andere Wesen (egal ob Mensch oder Tier) oder dem Leben auf anderen Kontinenten als dem eigenen. Erst durch diese Eigenschaft entwickelt sich die Menschheit zu einer Zivilisation in der der Nutzen für die Gemeinschaft wichtiger ist, als die Höhe des Bankkontos.

Eines muss in diesem Zusammenhang auch deutlich werden. Gesellschaftssysteme haben durchaus ihren Sinn und auch eine gewisse Lebensdauer. Die Geschichte der Menschheit hat gezeigt, das es in der Vergangenheit immer sprunghafte Entwicklungsstufen im Gesellschaftssystem gegeben hat. Auch der Kapitalismus ist eine solche zeitlich begrenzte Gesellschaftsform die durchaus zeitlich Sinn machte und jetzt jedoch durch etwas fortschrittlicheres abgelöst werden muss. Das es ewig so weiter gehen könnte ist eine Illusion, dies dürfte wohl jedem klar sein. Unendliches Wachstum auf dem Rücken der anderen, auf einem endlich begrenzten Planeten ist utopisch.

Erst wenn wir diesen kritischen Flaschenhals überwinden, werden wir uns als menschliche Gemeinschaft auf die zivilisatorisch nächste Stufe entwickeln können. Schaffen wir es nicht, dann wird die Menschheit so wie sie derzeit existiert aussterben. Dies werden die nächsten 40-80 Jahre zeigen müssen.

Siehe auch: Altruismus statt Kapitalismus

© Oliver Lohse

Verbot der eCityroller

Die eCityroller sind seit kurzem wie die Zombies in Hannover eingefallen.

Die kleinen eRoller sind energetisch sehr bedenklich und nur wenig ökologisch. Sie treiben den Energieverbracht Hannovers weiter in die Höhe statt ihn deutlich zu senken - oder fahren die etwa mit heißer Luft?

Jetzt habe ich noch einen weiteren Killer-Aspekt dazu erfahren.

Die total hippen Cityroller haben etwa eine Lebensdauer von nur wenigen Wochen und sind dann vollkommen hinüber, ein neuer Roller muss her. Das alte Gerät wird dabei nicht etwa repariert oder so, nein, es kommt auf den Schrott. Was für eine kranke Scheiße ist das? Ich finde nach dem Verbot von Plastiktüten und Glühlampen, müssten auch diese Einweg-eCityroller verboten werden.

© Oliver Lohse

eMobilität ist eine illusion

Die eMobilität ist eine Illusion. Wir tauschen schädliches Benzin gegen schädliches Lithium aus. Die Regionen der Erde in denen das Metallsalz abgebaut wurde, haben sich in lebensfeindliche Todeszonen verwandelt. Meine Generation leidet unter den Auswirkungen des Benzin und die zukünftige Generation wird unter den Folgen des Lithium leiden.

© Oliver Lohse

Grünste Stadt Deutschlands

Hannover ist die grünste Stadt in Deutschland und liegt damit auf Platz 1 der Rangliste. Das ist gut so und gibt Hoffnung auf deutlich mehr Potential in den Wandel den wir als Menschheit vor haben. Auf dieser Basis sollte Hannover sich nicht weiter ausruhen wie es in der Vergangenheit der Fall war und die Veränderungen zügig auf den Weg bringen, denn unsere CO2-Werte sind leider immer mehr gestiegen statt gesunken - auch in der grünsten Stadt Deutschlands.

© Oliver Lohse

Artikel in der Süddeutsche Zeitung
Artikel in der Neue Presse
Artikel in der Morgenpost

Hybrid vs Wasserstoff vs Elektro vs Benzin

Nichts wird im Moment heißer diskutiert als die richtige Wahl zur Antribstechnik der Zukunft. Es sind einige Player in diesem Spielchen beteiligt. Die Asiatischen Länder setzen mehr und mehr auf Wasserstoff-Brennstoffzelle, die Deutschen scheinen sich auf Batterie-Antrieb zu fixieren, der Hybrid stirbt scheinbar sang und klanglos und das Benzin scheint abgeküdigt. Doch wie gut ist der Wirkungsgrad der einzelnen Antriebe?

  1. 1000 Watt => Elektromotor => 900 Watt
  2. 1000 Watt => Ottomotor => 750 Watt
  3. 1000 Watt => Ottomotor => Generator => Batterie => E-Motor => 500 Watt
  4. 1000 Watt => H2O => Brennstoffzelle => 250 Watt

Die kleine Aufstellung oben ergibt sich anhand der Wirkungsgrade aus der Physik und müssen wie folgt interpretiert werden.

Zu 1.)

Unterstellen wir, das wir in dieser Variante einen Energiespeicher (z.B. Batterie) haben, der 1000 Watt aufnehmen kann und diese verlustfrei abgeben kann. Der Elektromotor könnte demnach von den 1000 Watt etwa 900 Watt tatsächlich in Antriebsenergie umsetzen. Der Elektroantrieb ist damit der Spitzenreiter beim Wirkungsgrad.

Zu 2.)

Auch bei der Nummer 2 unterstellen wir, das ein Energiespeicher (Benzintank) 1000 Watt Energie aufnehmen und an den Verbrennungsmotor abgeben kann. Der Ottomotor kann auf Grund seines Wirkungsgrades etwa 750 Watt von den 1000 Watt die er erhält in Antriebsenergie umsetzen.

Zu 3.)

Punkt 3 spiegelt im wesentlichen die Hybridtechnik wieder. Ein Ottomotor erhält 1000 Watt aus einem Energiespeicher, gibt diese Energie an der Generator weiter und der Generator seinerseits läd eine Batterie bzw. einen Akku mit Energie auf. Am Schluss wandelt der E-Motor diese Energie nochmals in Bewegungsenergie um. Bei allen Schritten in diesem Prozess treten Umwandlungsverluste auf, sodas der Elektromotor etwa nur noch 500 Watt Energie für die Fortbewegung produzieren kann.

Zu 4.)

Am schlechtesten schneidet die Bernnstoffzelle ab. Die etwa 1000 Watt ihres Energiespeichers kann sie nur zu 25 Nutzen und umwandeln, demnach erhält man von insgesamt 1000 Watt nur noch 250 Watt Fortbewegungsleistung. Mehr nicht!

Fazit

Der Elektromotor kann aufgrund seines extrem hohen Wirkungsgrades 90% der Eingangsenergie in Antriebsenergie umsetzen. Das ist das beste Ergebnis. Jedoch haben wir mit dem Energiespeicher erhebliche Probleme, denn Lithium ist das pure Gift für unseren Planeten. Die Gebiete in denen dieses Metallsalz abgebaut wird verwandeln sich in lebensfeindliche Todeszonen.

Der Ottomotor scheint gar nicht so schlecht zu sein wie wir alle glauben, denn immerhin kann er noch mit 75% Wirkungsgrad eine große Menge Energie umwandeln. Auch der Abbau des Erdöls ist lange nicht so schädlich wie es beim Lithium der Fall ist. Die Abbautechniken sind langzeitlich erprobt und die Reparation an der Natur funktioniert gar nicht so schlecht wie wir alle denken.

Die Hybrid-Technik ist fast das Schlusslicht, mit recht. Diese Technik hat durch viele Umwandlungsschritte mit erheblichen Energieverlusten zu kämpfen. Zudem sind Hybridfahrzeuge extrem schwer und teuer zu bauen. Es ist nicht nur der schädliche Treibstoffverarbeitung als auch das schädliche Lithium an Bord.

Am Ende der Katte mit dem schlechtesten Ergebnis wartet die Brennstoffzelle auf. Die Brennstoffzelle hat mit Abstand den schlechtesten Wirkungsgrad und ist daher kaum in der Lage mehr als die Hälfte der ihr angebotenen Energie in Bewegung umzusetzen. Positiv hervorzuheben ist jedoch, das Wasserstoff bei Verbrennung zu reinem Wasser wird und weiterhin können wir sicherlich davon ausgehen, das der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle durchaus noch Potenzial nach oben hat. Diese Antriebsform schein zumindest die sauberste Variante zu sein. Sicherlich ist dies auch eine der Hauptargumentationen der Asiatischen Autobauer.

Alternative

Im Moment ist für mich der Ottomotor die beste Wahl, sofern man sich nicht für 250 PS SUV Monster entscheidet, das Auto öfters stehen lässt und das Rad nimmt. Mein Wagen hat einen kleinen 950 ccm Motor und kommt mit wenig Treibstoff aus. Grundsätzlich sollten auch Fahrzeuge mit mehr als 200 PS verboten werden, es sei denn sie werden als Landwirtschaftliche Maschinen genutzt. Aber niemand auf diesem Planeten benötigt ein Fahrzeug mit 250 PS um damit in den Urlaub zu fahren.

Zudem müssen die Autobauer stärker dazu gezwungen werden die Fahrzeuge schritt für schritt abzurüsten. Weg mit den ganzen Fahrassistenten, Einparkhilfen oder sonstigen Zusatzdingen die für das tatsächlich Fortbewegen vollkommen unerheblich sind - erst durch diese Aufrüstung der Fahrzeuge schlucken sie so imens viel Sprit und die Effektivität moderner Motoren wird dadurch vollkommen zunichte gemacht.

© Oliver Lohse

Hybrid: Doppelmord am Klima

Mittlerweile wissen wir alle, das die damals total angesagte Hybrid-Technologie tot ist. Es ist die Verschmelzung zweier Welten, die schon für sich alleine genommen jeweils negative Energiebilanzen aufweisen. Der Hybrid ist also das Konzentrat zweier gescheiterter Technologien, potenziert in einem unglaublich schweren und komplexen Fahrzeug.

Auch wenn uns die vielen Automobilhersteller weis machen möchten, das dies die Lösung unserer Probleme sei, stellt man schnell fest, das tote Hybrid-Pferd erreicht kaum noch die Ziellinie. Es verwundert daher auch nicht, das solche Fahrzeuge wie Sauerbier engeboten, ja sogar wie ein Stück Seife beim verlassen des Kaufhauses hinterhergeschmissen werden. Der Hybrid-Kollos hat mit unglaublichen Wirkungsgradverlusten (Physik: Satz von der Erhaltung der Energie) zu kämpfen, das es besser ist, sich mit einem leichteren Fahrzeug kraftstoffbasiert fortzubewegen.

© Oliver Lohse

Loredana fährt Hybrid

Das ist die amüsante Geschichte der kleinen Loredana, die stolz Hybrid fährt, sich aber wundert, warum das System irgendwie nicht so recht funktioniert. Freudig aufgeregt postet sie ihren ökologisch wertvollen Hybrid-Panzer auf Instagram um noch mehr Follower zu bekommen.

In diesem Beitrag möchte ich die Hybrid-Technik mal aus einem physikalischen Betrachtungswinkel amüsant unter die Lupe nehmen. Ich werde also das physikalische Modell der überaus beliebten Technik betrachten. Doch ist deren Ruf berechtigt oder unterliegen wir einem gewaltigem Irrtum?

Fröhlich munter schiebt die kleine Loredana ihren 16 Tonnen Hybridflitzer an die Tankstelle, denn das "System" ist leer, kein Strom drin und auch kein Benzin. Die freundliche Tanksäule hat drei Balken für sie im angebot, die Loredana prompt mitnimmt und in ihr Auto tankt.

Leider versteht die kleine Loredana nichts von Physik und kann daher mit Maßeinheiten wie KW, PS oder Joule nichts anfangen aber die drei Balken auf einem Display kann sie verstehen, also bleiben wir einfach bei der einheit "Balken"

Fein gemacht Loredana, sie hat drei Balken flüssigen Naßes in ihr Auto geladen und kann wieder fröhlich lustig drauf los telefonieren - äähh Moment, ich meinte fahren. Nun merkt aber Loredana das ihr Tank zwar voll aber ihr Fahrakku immer noch leer ist, was nun? Sie will ja umweltbewußt mit Strom fahren und eine Steckdose ist auch gerade nicht in der Nähe. Daher wirft sie den Benzinmotor an und läd damit den Fahrakku auf.

Doch nach 365 Tagen Ladezeit (ok ich übertreibe) vom Benzinmotor über den Generator zum Fahrakku, wundert sich Loredana nicht schlecht, denn der Fahrakku zeigt nur zwei Balken an. Komisch, woher kommt das? Ist etwas kaputt?

Nein kleine Loredana, das nennt man Umwandlungsverluste bzw. Wirkungsgrad. Ein Teil der Energie wird in Wärme oder andere Energieformen umgewandelt und geht leider "verloren". Man steckt "mehr" Energie in ein System hinein, erhält aber "weniger" Energie aus dem System. In diesem Fall hast du viele Tonnen schädliches CO2 und unnütze Motor-Abwärme produziert und bist noch keinen einzigen Meter mit deinem neuen Auto gefahren. Diesen Sachverhalt werde ich als böse rote Balken darstellen. Alles klar Loredana? Gut, weiter gehts.

Die kleine Loredana hat also drei Balken Benzin verbraucht, um zwei Balken Strom in ihren Fahrakku zu bekommen und dabei einen bösen roten Balken produziert. Ihr Benzin-Balken Tank ist also leer - das hast gut gemacht Loredana.

Jetzt heißt es aber nichts wie ab zum "LingLing" Kosmetikstudio, denn Loredanas 12cm Fingernägel müssen dringend gemacht werden. Das Hybrid-Monster hat jetzt zwei Balken auf dem Display, das sollte reichen denkt sie sich.

Nun stellt aber Loredana fest, das ihr Hybridkollos so extrem schwer ist, dass sie einen Balken zu lasten des Gewichts abziehen muss, denn der Hybrid muss einen exorbitant großen Akku (zusätzlich zur Autobatterie), deutlich mehr Bordelektronik, einen leistungstarken Elektrogenerator (zusätzlich zur Lichtmaschine) und einen großen E-Motor der viel schweres Kupfer enthält zusätzlich zum schweren Ottomotor mit sich herum schleppen. Dies verbraucht sehr viel zusätzliche Energie die vom deutlich erhöhten Fahrzeuggewicht verursacht wird.

Die kleine Loredana kommt daher nur noch bis zum nächsten Rossmann statt bis zum Kosmetikstudio "LingLing" und steigt frustriert aus. Sie hat einen Balken zum fahren erhalten und musste dafür zwei böse rote Balken produzieren.

Loredana ist sauer. An der Pinwand "von Kunde zu Kunde" setzt sie ihren Hybrid-Flugzeugträger zum Tausch gegen ein herkömmliches Fahrzeug ein. In der Zwischenzeit geht sie zu fuß zum "LingLing" Kosmetikstudio statt zur Volkshochschule, um ihre Fingernägel mit schädlichen Lösungsmitteln verhunzen zu lassen.

Loredanas 2. Versuch

Wenige Kosmetikstudio-Besuche später, steht ihr neues Fahrzeug vor der Tür, ein kleiner Twingo. Der Motor ist etwa gleich groß und das Fahrzeug ist deutlich leichter.

Loredana steigt in ihren neuen Twingo ein und fährt zur nächsten Aral-Balkenstelle, um frische neue Balken in den kleinen Flitzer zu tanken. Das gleiche Spiel beginnt von neuem.

Der kleine Twingo hat nun drei Balken getankt. Die kleine Loredana setzt sich ans Steuer, denn der Kosmetiktermin ist ja schon in 10 Minuten und braust wie der Wind los.

Wie auch vorhin, stellt Loredana fest, das sie einen bösen roten Balken produziert hat, dieser resultiert aus Umwandlungsverlusten von Benzin in Bewegung, so wie zuvor beschrieben. Jedoch stellt sie freudig fest, das sie nun bei ihrer Freundin im "LingLing" Studio sitzt und sich sorglos die Fingernägel aufhobeln lassen kann. Denn der Umwandlungs-Schritt von Benzin-Balken in Elektro-Balken ist komplett entfallen und sie gewinnt einen Balken zum fahren dazu (gegenüber dem Hybrid).

Die Moral?

Wer im Physikunterricht der 8. Klasse halbwegs aufgepasst hat, der wird wissen, das die Hybridtechnik nichts als augenwischerei ist, denn die Energie des Fahrakkus kommt aus dem Benzin.

Der beliebte Satz von der Erhaltung der Energie lässt sich auch nicht durch einen japanischen Hybrid-Klotz austricksen. Die gesetze der Physik sind unumstößlich.

Und wenn dem so ist, dann kann ich doch gleich auf diese ganze schwere Technik verzichten und deutlich Sprit sparend mit Benzin und einem leichten Auto fahren. Die herkömliche Verbrennungstechnik ist zwar tot, jedoch bringt die Hybridtechnik keinen Energiegewinn - ganz im Gegenteil

Zudem sollte man sich auch vor Augen halten, das die Produktion eines Hybridfahrzeugs deutlich mehr Energie und wertvolle Metalle verbraucht als die Produktion eines herkömmlichen Fahrzeugs mit Ottomotor.

Loredana weiß das jetzt und ich hoffe Du auch.

© Oliver Lohse