Frauen shoppen den Planeten zu tode

Unsere Frauen shoppen den Planeten Erde gnadenlos zu tode, daher zählt die Modeindustrie (#FastFashion) weltweit zu den größten Umweltsündern.

Achtung... Jetzt kommt's... Ich habe gestern abend einen Bericht über die weltweit größten Umweltsünder gelesen. Demnach ist die Modeindustrie der amtierende Vize, also auf Platz 2 der Rangliste, direkt hinter der Automobilindustrie. Allerdings gibt es dort einen Kausalzusammenhang wie ich meine und diesen möchte ich hier klären.

Die Modebranche verursacht aufgrund ihrer FastFashion-Politik die meisten Umweltschäden, also preiswerte Mode mit immer kürzerer Haltbarkeit und Kollektion (kein Witz). Während früher eine Hose beispielsweise locker mehrere Jahre gehalten hat, überstehen moderne Kleidungsstücke kaum noch die nächste Saison. Die Folge? Unsere weiblichen Geschlechtsgenossinen shoppen wie der Teufel, um auch im kommenden Jahr noch hip und angesagt durch die Gegend laufen zu können.

In diesem Zusammenhang steht nun auch Platz 1 der Dreckspatzen-Rangliste. Dort finden wir die Automobilindustrie - klar logisch, denn die Männer müssen ihre shoppingsüchtigen Fashion Victims am Samstag Vormittag in die Stadt und auch wieder mit voll beladenen Tüten, die etwa dem dreifachen Lebendgewicht entsprechen, zurück nach Hause karren. Bei dieser Gelegenheit produziert der 5Liter SUV-Stadtpanzer Treibhausgase als gäbe es kein Morgen mehr.

Also, man sieht schon wo das Problem liegt, es ist die Modeindustrie mit ihrer imensen Menge an billigen Kleidungsstücken die sie uns gnadenlos für ein paar Cent um die Ohren haut. Würde diese Konsumflut zum Stillstand kommen, dann hätte unsere Autoindustrie ebenfalls kein Imageproblem mehr, denn dann könnten wir Männer endlich Samstag Vormittag mit einem Pott Kaffee an der Playstation sitzen und in ruhe daddeln - ach wäre das ein tolles Leben.
Aber ich befürchte, spätestens dann kommt die Staubsauger- und Putzmittel-Industrie auf den Plan.

Es ist zum verrückt werden...

© Oliver Lohse